Als Babys sind wir mit einer uns vorbestimmten physiologischen Haltung auf die Welt gekommen, erst die einseitige Belastung im Alltag und Arbeit hat uns zu Fehlhaltungen gezwungen und damit die Belastung auf Wirbelsäule und Gelenke verstärkt. Beginnt man nicht frühzeitig etwas für seine Muskulatur zu tun, führen diese Fehlhaltungen zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
 
Kein Mensch gleicht dem anderen.
So viele Wörter wie man mit den Buchstaben des Alphabetes bilden kann so viele Haltungsfehler bzw. Schäden können Menschen bei über 600 Muskeln entwickeln. Deshalb ist es notwendig die Differenzial-Diagnostik am ,,Start'' anzuwenden. Erst wenn der Therapeut sich ein genaues Bild über den Patienten machen konnte, ist es ihm möglich die genaue Therapie zu bestimmen!

Bei der Differenzial-Diagnostik werden Haltungsfehler bestimmt, Ursachen lokalisiert und angrenzende Bereiche abgeklärt. Erst jetzt kann der Therapeut mit der Therapie beginnen.
 
Folgende Messtechniken werden dazu angewandt:
  • Wirbelsäulendiagnostik
  • Rücken und Gelenkstatusbestimmung
  • Kraft und Funktionstest
  • Balance und Dehntest
  • Palpationsuntersuchung
 
Differenzial-Diagnose
Um einen aktiven myofaszialen Schmerz zu diagnostizieren, sucht man nach:
  1. charakteristischen Schmerzmustern
  2. Schwäche und eingeschränkter Dehnbarkeit
  3. Schmerzmustern im Rücken und Gelenken
  4. heftiger lokaler Schmerzhaftigkeit
  5. schmerzhaften Stellen durch eine schnelle Palpation
  6. Reproduktion von Schmerzmustern und Bewegungseinschränkungen
 
Abschließend sei noch zu Sagen
Während sich ein Arzt, meist Aufgrund von Zeitmangel, nur auf den Ort des Schmerzes konzentrieren kann und vorwiegend Symptome behandelt suchen wir ausschließlich bei unseren Therapien nach der Ursache.
Deshalb ist die Zusammenarbeit von Arzt und Therapeut unabdingbar!
 
 
Beispiel einer Wirbelsäulendiagnostik
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